Saskia Ludwig
18_portrait

Saskia Ludwig wurde am 23. Mai 1968 in Potsdam geboren. Nach ihrem Abitur, studierte sie von 1987 bis 1995 Betriebswirtschaft und schloss als Diplomkauffrau ihr Studium ab. 2008 promovierte sie schließlich zum Dr. rer. pol.

Ludwig war außerdem von 2000 bis 2012 Mitglied des ZDFs.

Sie ist seit November 2009 verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Potsdam.

Politischer Weg

Seit 1997 engagierte sich Saskia Ludwig in der Kommunalpolitik. Sie war von 1998 bis 2009 Abgeordnete des Kreistages Potsdam-Mittelmark und saß von 2001 bis 2006 der CDU-Fraktion vor. Von 1999 bis 2013 war Ludwig Mitglied im Landesvorstand der CDU. Seit 2004 ist sie Mitglied des Landtags von Brandenburg. Sie vertrat stets den Wahlkreis 19 (Landtagswahlkreis Potsdam-Mittelmark III/Potsdam III) als direktgewählte Abgeordnete. Bei der Landtagswahl 2019 konnte Sie ihren Wahlkreis nicht verteidigen und zog über die Landesliste in den Landtag ein. In der CDU-Fraktion war Ludwig von 2004 bis 2007 Parlamentarische Geschäftsführerin. Von Januar bis Oktober 2009 war sie Vorsitzende der Fraktion, ab 2009 dann stellvertretende Vorsitzende. 2010 wurde sie schließlich wieder Fraktionsvorsitzende und auch Landesvorsitzende. Ludwig musste viel Kritik bezüglich ihrer harten Oppositionspolitik gegenüber der rot-roten-Landesregierung ernten – auch aus ihrer eigenen Fraktion. In umstrittenen Zeitungen wie der neurechten Jungen Freiheit oder der Preußsichen Allgemeinen Zeitung forderte Ludwig immer wieder eine konservativere Politik seitens der Union. So kündigten schließlich FDP und Grüne die gemeinsame Oppositionspolitik im Landtag auf. In einem weiteren Artikel in der Jungen Freiheit warf Ludwig der Landesregierung eine Manipulation der Medien vor. Daraus folgte starke parteiinterne Kritik. Nach einem Misstrauensvotum 2012, trat sie im September desselben Jahres vom Fraktions- und Landesvorsitz zurück.

2017 wurde sie mit 71 Prozent der Delegiertenstimmen zur Kandidatin für ihren Bundestagswahl-kreis gewählt – 2013 scheiterte sie an den Delegiertenstimmen. Dennoch schaffte Ludwig es nicht bei der Bundestagswahl 2017 das Mandat für den Bundestag zu erringen.

Anfang Juli 2017 war sie eine der Initiatoren bei der Gründung des Freihheitlich-Konservativen Aufbruchs – die WerteUnion Brandenburg.

Nachdem Michael Stübgen sein Bundestagsmandat niederlegte, rückte Saskia Ludwig in den Deutschen Bundestag nach. Ihr Landtagsmandat legte sie jedoch nicht nieder. Sie hatte mit 8.000 Wählern das beste Ergebnis der Partei erringen können und wollte nicht schon zu Beginn das Vertrauen der Wähler enttäuschen.

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